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2. März 2010

Wenn Klötzchen zu dir sprechen

Die Älteren unter uns kennen noch das TV-Rauschen, was nach dem Sendeschluß in der Flimmerkiste erschien. Heute transportiert der "Schnee" Informationen - als 2D-Code senkrecht und waagerecht codiert - mehrere 1000 Zeichen. Der von der Supermarktkasse bekannte Strichcode (1D) schafft in der Regel nur eine Produktnummer.

Anwendungsgebiete gibt es reichlich für diese Codes. Neben Links, Downloads und Geoinformationen, gibt es auch das Semapedia-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, Wikipedia-Infos mit realen Objekten zu verknüpfen. Da soll dann z.B. an einem Denkmal der QR-Code angebracht werden, der dann den Link zur Wikipedia-Seite enthält. 

Um diese Codes aufzurufen, benötigt man ein Kamera-Handy + entsprechende Reader-Software. Da gibt es mittlerweile einiges an Freeware, angepasst für die jeweiligen Handymodelle. Ich benutze die Quickmark-Software oder den Beetag-Reader. Auch im Geocachingbereich gibt es schon einige Caches die diese Codes benutzen, z.B. den Quick-Response oder den Telefolution

Die Entwicklung der Codes ist übrigens noch nicht abgeschlossen. An der Universität in Weimar beschäftigen sich die Forscher damit, 4D-Codes zu entwickeln, bei denen die Dimensionen Farbe und Zeit hinzukommen sollen. Dadurch wird die Speicherkapazität nochmal ziemlich gesteigert.

Bis die Wissenschaftler fertig sind, dauert es gewiss noch etwas. Probiert doch bis dahin mal 2D-Codes aus.