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2. Dezember 2011

Finder, nein danke!

Wie kann ich als Cacheowner verhindern, dass jemand meinen Cache findet?


Sehr wirksam ist z.B. einen Kletter-T5er zu legen. Damit sind schon mal gut 80 % der Siegerländer-Cacher außen vor. Da die Menge der Nichtkletterer, bedingt durch diverse Kletterkurse, zunehmend kleiner wird, muss ich der Dosensucherschwemme jedoch noch anders Einhalt gebieten.

Da bietet sich an, vor den T5er noch einen Mystery zu setzen. Ein Spezialrätsel, dass beispielsweise eine Promotion in Chemie, Astronomie oder der Informatik voraussetzt, wirkt Wunder. Da muss der Owner lediglich noch mit einer Handvoll Suchender rechnen.

Aber auch diese Zahl lässt sich nochmals reduzieren. Rätsel mit mehreren, uneindeutigen Lösungen, schlecht eingemessenen Koordinaten oder an "halblegalen" Locations sorgen für weiteren Schwund. Da könnte man sich auch eigentlich die Veröffentlichung bei GC.com sparen und den 5 möglichen Kandidaten das Listing direkt in die Hand drücken.

Klar ist das Alles etwas überzogen dargestellt, aber muss mein nächster Cache unbedingt noch schwieriger, noch abgefahrener werden? Ich meine nein. Das Ganze hatten wir vor ein paar Jahren schonmal. Seinerzeit hatten die "Erdteufelchen" richtig tolle Caches gelegt. Aber auch da musste der nächste Cache immer noch etwas extremer, etwas schwieriger werden. Zwischenzeitig sind alle diese Dosen Geschichte.

Meiner Ansicht nach, gehen die Caches auf mittlerem Niveau zunehmend verloren. Es gibt entweder viel Tradi-Schrott oder die genannten D5/T5-Sachen. Schöne Multis auf D3-4 Level sind rar geworden. Kommt dann mal einer raus, wird der meist auch mit vielen Favorite-Points und hohen GC-Votes bedacht. Die Nachfrage ist also da.

Denkt mal drüber nach.